Osteopathie
Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche, alternative Form der Medizin, in der Diagnostik und Behandlung mit den Händen erfolgen. Osteopathie geht dabei den Ursachen von Beschwerden auf den Grund und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit.
LEBEN IST BEWEGUNG
Alles muss beweglich sein.
Das bedeutet, jede Struktur im Körper braucht maximale Mobilität. Bewegung wird dabei auch im Sinne von Handeln, Veränderung, Dynamik und Vitalität verstanden. Unbeweglichkeit führt zu Beschwerden und letztendlich zu Erkrankungen.
MENSCH als EINHEIT
Die Osteopathie behandelt nicht die Krankheit oder das Symptom, sondern den Menschen als Ganzes. Alle Strukturen und Funktionen bilden eine funktionelle Einheit und sind miteinander verbunden. Daraus resultiert, dass Funktionsverluste einer Struktur, Schmerzen in einer ganz anderen Struktur verursachen können.
STRUKTUR & FORM
Ist die Körperstruktur verschoben oder eingeschränkt, so verändert sich auch die Funktion des Körpers. Dadurch, dass der Osteopath mit seinen Händen die Bewegungseinschränkungen löst, hilft er dem Körper Funktionsstörungen zu beheben. Die Funktion kann sich wieder normalisieren und die Symptome verschwinden.
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SELBSTHEILINGSKRÄFTE
Innere & äußere Einflüsse können dazu führen, dass das körperliche Gleichgewicht gestört wird.
Es ist das Ziel der osteopathischen Behandlung die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren, damit der Körper wieder sein inneres Gleichgewicht findet.
Was zeichnet Osteopathie aus?
Osteopathie baut auf den körpereigenen Selbstheilungs- und Selbstregulationskräften auf. Krankheiten und Störungen entstehen oftmals dadurch, dass der Körper die Fähigkeit zur Selbstregulierung verliert. An diesem Punkt setzt die Osteopathie an und mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers.
Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren ausreichend Bewegungsfreiheit. Ziel osteopathischer Behandlungen ist es, Blockaden und Gewebespannung zu lösen und somit die Beweglichkeit wiederherzustellen. Osteopathen forschen dabei immer nach den Ursachen von Beschwerden und beschränken sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome. Es werden also keine Krankheiten im eigentlichen Sinne behandelt, sondern deren Auslöser, wie beispielswiese Bewegungsstörungen.
5 GRÜNDE für OSTEOPATHIE für SPORTLER:
- Prävention/Vorsorge für mehr Geschmeidigkeit und bessere sportliche Leistungen
- Leistungsverbesserung – Osteopathie unterstützt das optimale Zusammenwirken von Muskel und Faszien und steigert dadurch die sportliche Leistung
- Ausfallzeiten werden verkürzt, wenn Verletzungen osteopathisch betreut werden, weil in der Osteopathie für Sportler der gesamte Organismus (Skelett, Muskel, Organe) als Einheit gesehen und auf Ihre Funktionalität hin behandelt werden
- Verletzungen in Ihrer Gesamtheit besser verstehen und durch osteopathische Maßnahmen schneller regenerieren
- Nachbehandlung nach Verletzungen verbessert Comeback
Anwendungsgebiete bei Erwachsenen:
- chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule und Gelenken
- Kopfschmerzen/Migräne
- Schwindel und Ohrgeräusche
- Rückenschmerzen
- ISG – Iliosacralgelenksbescherden
- Beschwerden nach Operationen, Unfällen, Stürzen
- Atemprobleme
- Kreislaufprobleme
- Unterleibsbeschwerden
- Ausgleich von Neurovegetativen Störungen (Reizmagen, Reizdarm)
Anwendungsgebiete während der Schwangerschaft:
- Übelkeit/Erbrechen
- Kopfschmerzen/Migräne
- Rückenschmerzen
- ISG – Iliosacralgelenksbescherden
- Restless Legs (RLS)
- Atemprobleme
- Kreislaufprobleme
OSTEOPATHIE für Säuglinge und Babys:
- Osteopathie bei Babys wird Säuglingen empfohlen, die eine lange, schwere Geburt durchstehen mussten. Durch den hohen Druck, der im Geburtskanal auf die Babys einwirkt, können beispielsweise Gelenke an Kopf und Hals blockieren oder andere Dysfunktionen entstehen. Auch Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, haben manchmal Probleme, die durch Osteopathie beseitigt werden können.
Auch das sogenannte KiSS-Syndrom, das bereits durch einseitiges Liegen im Mutterleib entstehen kann, wird oftmals mit Osteopathie reguliert.
Schreibabys können osteopathisch oft erfolgreich behandelt werden. Bei ADHS, Entwicklungsstörungen, Schlaf- oder Verdauungsproblemen kann eine osteopathische Behandlung ebenfalls sinnvoll sein.
OSTEOPATHIE für Kinder und Jugendliche:
- Kinder mit Konzentrationsstörungen
- Unruhige Kinder, die starke Nervosität aufweisen
- Jugendliche mit Wachstumsstörungen der Wirbelsäule
- Jugendliche mit Zahnfehlstellungen
Anwendungsgebiete bei Senioren:
- altersbedingte Einschränkung der Mobilität wie Steifheit und/oder mangelnde Beweglichkeit im Bewegungsapparat (Becken, Wirbelsäule, Schulter)
- Degenerative Erkankungen der Wirbelsäule
- Degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose/Arthritis)
- Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe
- Verdauungsprobleme, Stoffwechselstörungen chronische Infekte, mangelnde Vitalität, Störungen des Immunsystems.
- Natürlich kann der Osteopath degenerative Veränderungen nicht wieder ungeschehen machen, dennoch lassen sich die auftretenden Symptome sehr wohl lindern.